Künstliche Intelligenz - Möglichkeiten, Herausforderungen, Gefahren

4 KUK – MINT-IT

Beim Workshop zur „Künstlichen Intelligenz“ (KI) mit Tanja Neidhart vom Talentecampus Hernstein setzten sich die Schülerinnen damit auseinander, wie technische Entwicklungen das Leben der Menschen bisher verändert haben, warum KI als möglicher nächster Meilenstein der Menschheitsgeschichte gilt und in welchen Bereichen sie bereits heute eingesetzt wird. Gemeinsam wurde diskutiert, ob KI Fluch oder Segen ist, welche Chancen und Risiken damit verbunden sind und wie sich Berufsbilder dadurch verändern oder neu entstehen können.

Die Jugendlichen probierten verschiedene KI-Modelle aus und lernten deren Stärken und Schwächen kennen – etwa, dass die Umwandlung von Text in hochwertige Videos derzeit noch nicht zuverlässig funktioniert. Sie analysierten Antworten von ChatGPT und erkannten, dass KI trotz beeindruckender Ergebnisse Fehler machen und sogenannte „Halluzinationen“ erzeugen kann, also sehr überzeugend wirkende, aber falsche Informationen, die stets kritisch geprüft werden müssen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Erstellung von Bildern und Kunst mit KI: Thematisiert wurden die Entstehung und Qualität von KI-Bildern, urheberrechtliche Fragen sowie die Gefahr stereotyper oder diskriminierender Darstellungen, wenn Trainingsdaten Vorurteile enthalten. Die Schülerinnen experimentierten außerdem mit KI-generierter Musik und Kreativ-Tools wie Präsentations-Generatoren.

Am Ende wurde deutlich, dass KI ein Hilfsmittel sein kann,
das kritisch und verantwortungsvoll genutzt werden muss. Es geht nicht darum, KI blindlings zu vertrauen, sondern sie bewusst und im Zusammenspiel mit menschlichem Denken zu verwenden.

Dieser Workshop wurde vom Land Niederösterreich gefördert und konnte daher für unsere Schule kostenlos angeboten werden. 

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